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Kinderwahlrecht

Foto: Bild von klimkin auf Pixabay
Direktorin des Deutschen Jugendinstituts für Wahlrecht von Geburt an

Die neue Direktorin des Deutschen Jugendinstituts, Sabine Walper, hat sich für ein Kinderwahlrecht von Geburt an ausgesprochen, das zunächst von den Eltern stellvertretend wahrgenommen wird.

Das neue Instrument solle sicherstellen, "dass auch die nachwachsende Generation in ihren Bedürfnissen und Anliegen gut repräsentiert wird", sagte die Pädagogikprofessorin dem in Berlin erscheinenden Tagesspiegel. Mit der demographischen Verschiebung und einem relativ höheren Anteil von Älteren an der Bevölkerung wachse "die Gefahr, dass die Älteren sich mit den eigenen Interessen und Bedürfnissen zu Lasten jüngerer Generationen durchsetzen". Das Kinderwahlrecht von Geburt an könne "ein wirksames Gegenmittel sein".

Ein mögliches Regierungsbündnis von SPD, Grünen und FDP begrüßte die Sozialwissenschaftlerin. "Eine Ampelkoalition ist eine Chance für Jugendliche und Familien", sagte sie. Die SPD wolle gegen soziale Ungleichheit vorgehen, die Grünen versuchten, den Klimawandel zu stoppen. Die FDP wiederum könne helfen, "bürokratische Hemmnisse abzubauen, mehr Flexibilität zu ermöglichen, die dann Raum für innovative Lösungen schafft - gerade im Bildungsbereich". Sie hoffe, "dass sich die drei Partner hier ergänzen".

(Zuletzt geändert: Samstag, 09.10.21 - 14:12 Uhr   -   660 mal angesehen)

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