DEUTSCHeins - Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Deutschland

Foto: Pixabay
Immer weniger Befürworter: Beschäftigten ist Gender-Sternchen schnuppe | Auch für Studenten irrelevant

Immer weniger Arbeitnehmer legen Wert auf eine geschlechtsneutrale Sprache ihres Arbeitgebers. Zu dem Schluss kommt der aktuelle "HR Monitor" des HR-Researchers Trendence , für den deutschlandweit 3.954 Beschäftigte befragt wurden. Demnach ist der Anteil der Gender-Befürworter im Vergleich zum Juli 2021 um zehn Prozent auf 35 Prozent gesunken. Unter den Studenten ging die Zahl der Befürworter auf 22 Prozent zurück:

Immer weniger Arbeitnehmer legen Wert auf eine geschlechtsneutrale Sprache ihres Arbeitgebers. Zu dem Schluss kommt der aktuelle "HR Monitor" des HR-Researchers Trendence, für den deutschlandweit 3.954 Beschäftigte befragt wurden. Demnach ist der Anteil der Gender-Befürworter im Vergleich zum Juli 2021 um zehn Prozent auf 35 Prozent gesunken.

Debatte verliert an Wucht

Dass die Debatte ums Gendern immer weniger relevant ist, zeige sich laut der Erhebung auch in Stellenanzeigen. Dort ist das vieldiskutierte Gender-Sternchen demnach nicht mehr so gefragt wie noch vor zwölf Monaten. Damals hatten sich 42 Prozent der Bewerber eine geschlechterneutrale Sprache in den Ausschreibungen der Arbeitgeber gewünscht. Aktuell begrüßen das nur noch 35 Prozent der Aspiranten.

Trendumkehr an den Universitäten

Und selbst an den Universitäten ist eine Trend-Umkehr zu sehen, stellt die Studie fest: Mit nur noch 30 Prozent der Studenten will nur eine Minderheit Arbeitgeber, die mit dem geschlechterneutralen Sternchen agieren. Vor einem Jahr lag der entsprechende Anteil bei den angehenden Akademikern noch bei 39 Prozent. In etwa gleich geblieben ist der Anteil der Menschen, die negative Rückschlüsse zum Arbeitgeber-Image ziehen, wenn Unternehmen auf das Gendern verzichten.

Für Studenten irrelevant

Vor einem Jahr sahen noch 34 Prozent im Verzicht auf das Gendern ein Indiz für fehlende Chancengleichheit. Aktuell liegt dieser Wert laut der Umfrage bei 31 Prozent. Bei den Studenten sank der entsprechende Prozentsatz demnach von 24 Prozent auf 22 Prozent. Für die Gender-Umfrage wurden bundesweit 2.142 Beschäftigte sowie 1.812 Studenten befragt.

Quelle: pte pressetext.com / Trendence

Erstveröffentlichung: 06.09.2022-20:03

(Zuletzt geändert: Dienstag, 06.09.22 - 20:08 Uhr   -   1102 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: Wilfried Hagg/Hochschule München
Der Südliche Schneeferner verliert seinen Status als Gletscher Die Eismächtigkeit des Schneeferners in den Bayerischen Alpen hat in weiten Bereichen deutlich abgenommen. An den meisten Stellen ist das Eis nicht einmal mehr zwei Meter dick. Nun gilt er nicht mehr als eigenständiger Gletscher.
Foto: RTF.1
OB -Kandidatin Sofie Geisel besucht RTF.1-Redaktion Am 23. Oktober findet in Tübingen die Oberbürgermeisterwahl statt. Nachdem wir schon die Kandidatin Ulrike Baumgärtner näher vorgestellt haben, können Sie nun die Kandidatin für die SPD, Sofie Geisel besser kennenlernen.
Foto: RTF.1
Bundesminister Geywitz und Özdemir planen Holzbauinitiative und besuchen SchwörerHaus Anlässlich der Bauministerkonferenz der Bundesländer haben die Bundesbauministerin Klara Geywitz und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir das Familienunternehmen SchwörerHaus auf der Schwäbischen Alb besucht. Dabei kamen auch die drängenden Fragen der Zeit auf den Tisch - wie zum Beispiel serielles Bauen, Fachkräftemangel und Sicherung der Rohstoffversorgung.

Weitere Meldungen