DEUTSCHeins - Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Riedlingen

Foto: Klarner Medien
Hangrutsch wohl Ursache für Zugunglück - Aufräumarbeiten laufen an

Nach dem Zugunglück auf der Strecke von Sigmaringen nach Ulm beginnen heute die Aufräumarbeiten. Zunächst stand an der Unfallstelle die Bergung der drei Toten und der vielen Verletzten im Vordergrund. Der Zug war offenbar wegen eines Hangrutsches entgleist.

Am frühen Sonntagabend kam es zwischen Riedlingen und Munderkingen zu einem schweren Zugunglück. Ein Regionalexpress, unterwegs von Sigmaringen nach Ulm, entgleiste. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich rund 100 Reisende im Zug.

Nach bisherigen Erkenntnissen starben drei Menschen, darunter der Lokführer, ein weiterer Mitarbeiter der Zuggesellschaft sowie eine Passagierin. Mindestens 41 Personen wurden verletzt, mehrere davon schwer. Die Verletzten wurden in umliegende Kliniken gebracht, darunter auch das Universitätsklinikum Ulm, das kurzfristig zusätzliche Kapazitäten schuf.

Ursache: Erdrutsch nach Unwetter vermutet

Ermittlungen zufolge könnte ein durch Starkregen überlaufender Abwasserschacht einen Erdrutsch im Böschungsbereich ausgelöst haben, der zur Entgleisung führte. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen derzeit nicht vor.

Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Bundes- und Landespolizei sowie mehrere Rettungs- und Polizeihubschrauber waren vor Ort. Die Helfer verschafften sich unter schwierigen Bedingungen Zugang zu den Fahrgästen, da mehrere Waggons auf der Seite lagen. Auch umgestürzte Bäume erschwerten die Rettungsarbeiten.

Die Integrierte Leitstelle Biberach, zuständig für den gesamten Landkreis, koordinierte die Einsätze. Parallel war auch ein Führungsstab von Bundespolizei und Polizeipräsidium Ulm eingerichtet. Angehörige konnten sich an einer Sammelstelle im Bürgerzentrum Daugendorf informieren, wo ebenfalls ein Hinweistelefon eingerichtet wurde.

Aufräumarbeiten beginnen heute

Die Unfallstelle bleibt weiterhin großräumig abgesperrt. Die Bahnstrecke zwischen Sigmaringen und Ulm sowie die angrenzende Kreisstraße K7345 bleiben vorerst gesperrt. Für den Bahnverkehr wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Heute beginnen die Aufräumarbeiten am Unglücksort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Screenshot Störungskarte DB: Zugunglück bei RiedlingenScreenshot Störungskarte DB: Zugunglück bei Riedlingen

(Zuletzt geändert: Montag, 28.07.25 - 09:58 Uhr   -   2535 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Sicher feiern! - Polizei gibt Tipps für eine unbeschwerte Fasnet Die närrische Zeit hat begonnen, und die ersten Umzüge sind schon über die Bühne gegangen. Die Polizei hat am Donnerstag einige Hinweise für unbeschwertes Feiern während der Fasnetszeit veröffentlicht.
Foto: RTF.1
Ambulante Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen ist möglich Etwa jedes fünfte Kind und jeder fünfte Jugendliche ist psychisch krank. Vor allem Ängste, Depressionen, aber auch Magersucht sind häufig, und die Zahlen sind seit der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Doch in der stationären Psychiatrie sind die Plätze begrenzt. Deshalb gibt es seit mehr als acht Jahren in Tübingen ein Modellprojekt, das eine ambulante Behandlung für schwer psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche ermöglicht. TIBAS heißt das Modellprojekt, und das steht für Therapeutische Intensivbehandlung im ambulanten Setting. Jetzt geht das Projekt in die zweite Runde, und die Projektbeteiligten haben Bilanz gezogen.
Foto: RTF.1
Trotz sinkender Energiepreise: Heizen wird teurer Für die Heizkostenabrechnung müssen sich Verbraucher trotz sinkender Energiepreise auf höhere Kosten einstellen. Das geht aus der Heizkostenprognose hervor, die die Firma techem am Mittwoch veröffentlicht hat.

Weitere Meldungen