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Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Reutlingen

Foto: Pixabay.com
Provisorische Versorgung: Reutlingen soll Strom sparen

Nach dem Brand im Umspannwerk Reutlingen-West ist die Stromversorgung für die meisten Haushalte wiederhergestellt - allerdings nur provisorisch. Firmen müssen weiter warten. Die Bürger in den betroffenen Gebieten sollen ihren Stromverbrauch auf das Nötigste beschränken.

Am Montagnachmittag waren laut Mitteilung große Teile der Wohngebiete in Betzingen und Ohmenhausen wieder mit Strom versorgt. Das galt auch für Schulen und Kindergärten in diesen Bereichen. Auch in Kichentellinsfurt und Wannweil haben große Teile der Wohngebiete seit Montagabend wieder Strom. Allerdings erfolgt die Versorgung derzeit nur über eine provisorische Lösung.

Die FairNetz GmbH ruft die Menschen in den betroffenen Gebieten deshalb dazu auf, ihren Stromverbrauch weiterhin auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Ziel sei es, die Übergangsversorgung stabil zu halten.

Unternehmen weiter ohne Strom

Noch nicht wieder an die Stromversorgung angeschlossen sind nach Angaben der Verantwortlichen die betroffenen Unternehmen in dem Gebiet. An einer Lösung werde mit Hochdruck gearbeitet. Parallel laufen auch die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in der Trafostation des Umspannwerks Reutlingen-West in der Nacht auf Montag weiter.

Die FairNetz GmbH arbeitet nach eigenen Angaben in enger Abstimmung mit den beteiligten Stellen und dem vorgelagerten Netzbetreiber Netze BW daran, die Versorgung vollständig wiederherzustellen. Sobald verlässliche Informationen zur Lage in Wannweil und Kirchentellinsfurt vorliegen, sollen diese über die bekannten Kanäle veröffentlicht werden.

Anlaufstellen für die Bevölkerung

Für Bürgerinnen und Bürger wurden an den Feuerwehrhäusern in Ohmenhausen und Betzingen Anlaufstellen eingerichtet. Dort können Notrufe abgesetzt und Erste Hilfe geleistet werden. Zusätzlich sind auch die Bezirksämter in Ohmenhausen und Betzingen geöffnet.

Die Feuerwehr appelliert zugleich an die Bevölkerung, den Notruf 112 nur für lebensbedrohliche Notfälle zu wählen.

Für dringende Fragen zur Stromversorgung hat FairNetz eine Hotline unter der Telefonnummer 07121 31945300 eingerichtet.

Dank des Oberbürgermeisters

Oberbürgermeister Keck betonte im Rahmen einer Pressekonferenz, oberstes Ziel sei es, die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Zugleich dankte er allen beteiligten Einsatzkräften für die enge Zusammenarbeit. Auch den Bürgerinnen und Bürgern sprach er seinen Dank aus, weil sie mit besonnenem Verhalten dazu beitrügen, die Sicherheit aller zu gewährleisten.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 09.06.26 - 08:59 Uhr   -   336 mal angesehen)

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