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Reutlingen

Foto: RTF.1
"Wildlife Photographer of the Year" - Ausstellung kann vor Ort besucht werden

Außergewöhnliche Tierfotos oder aber großartige Landschaftsaufnahmen: das bieten Fotografen, die beim größten und renommiertesten Wettbewerb für Naturfotografie teilnehmen, dem Wildlife Photographer of the Year. Die 100 besten Bilder, die von der Jury prämiert wurden, finden sich derzeit im Naturkundemuseum Reutlingen. Wir von RTF.1 waren vor Ort und haben uns die Ausstellung für Sie angesehen.

Die 100 besten Bilder des 55. Wettbewerbs des „Wildlife Photographer of the Year" von 2019 sind endlich im Naturkundemuseum Reutlingen zu sehen. Normalerweise hätten die Bilder dort ab November 2020 gezeigt werden sollen, coronabedingt wurde die Ausstellung aber immer wieder verschoben.

Die Bilder bieten aber wie gewohnt auch diesmal tiefe Einblicke in die Natur. Doch woher kommen die Bilder und wer kann eigentlich an dem Wettbewerb teilnehmen?

„Im Grunde steht der Wettbewerb jedem offen", erklärt die Leiterin des Naturkundemuseums Dr. Barbara Karwatzki. Der Wettbewerb habe aber einen sehr hohen Anspruch, er sei nicht nur der größte, sondern auch der renommierteste Wettbewerb für Naturfotografie weltweit, so Karwatzki. Bilder einsenden dürfen sowohl Profi- als auch Hobbyfotografen aus der ganzen Welt. Außerdem gibt es auch Kategorien für Kinder und Jugendliche.

Jedes Jahr wird ein Gesamtsieger des Wettbewerbs gekürt. Dieses Mal ging es an Yongquing Bao aus China mit dem Bild „Ein Augenblick von Leben und Tod".

„Auf den ersten Blick ist eben auch zu erkennen, dass es sich um eine Situation von Jäger und Beute handelt. Das Murmeltier, was da zu sehen ist, nimmt eine sehr extravagante Haltung ein: das eine Bein noch vor das andere geschwungen und natürlich die Stellung der Arme, der Gesichtsausdruck, das offene Maul, beschreibt Karwatzki. Und der Fuchs da nebenan ist eigentlich erschrocken vor diesem Murmeltier, so die Museumsleiterin weiter.

Bei so vielen ausgezeichneten Naturfotografien ist es schwierig, überhaupt eine Wahl zu treffen, geben sie doch alle besondere Einblicke von Flora und Fauna weltweit. Eines der Lieblingsbilder der Museumsleiterin heißt „Land des Adlers."

„Mir gefällt das Bild deswegen so gut, weil einfach so viel Kraft und Dynamik aus diesem Bild spricht. Eine tolle Komposition zwischen diesem majestätischen und auch kraftvollem Adler, der im Vordergrund ist, der seinen Fuß zur Landung ausgespreizt hat, mit den dicken Krallen. Und im Hintergrund ist sein Lebensraum, mit einem ganz dramatischen Himmel und Lichtstimmung", so Karwartzki.

Der Wettbewerb will ganz gezielt auch den Nachwuchs fördern und animiert daher junge Leute, sich zu beteiligen. Aus drei verschiedenen Alterskategorien, wird am Ende ebenfalls ein Gesamtsieger der jungen Naturfotografen gekürt. Dieses Mal ging der Sieg an Cruz Erdmann aus Neuseeland und dem Bild „Nächtliches Leuchten."

„Es ist ein Tintenfisch. Der heute 13-Jährige hat bereits mit zehn Jahren einen Tauchschein gemacht, hatte die Gelegenheit an einem geführten Tauchgang teilzunehmen und das Glück, einem Pärchen von Tintenfischen zu begegnen. [...] Und er hat die Chance genutzt und auch auf die Schnelle, die Ausleuchtung dieses Tintenfisches so gut hinbekommen, dass die Jury sich entschieden hat, dies zum Gesamtsieger der jungen Naturfotografen zu küren."

Bis zum ersten August gibt es momentan noch die Möglichkeit, sich die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year" im Naturkundemuseum in Reutlingen vor Ort anzuschauen. Ob es eine Führung gibt, wird jede Woche anhand der Inzidenz-Zahlen überprüft – wer auf Nummer sicher gehen will, informiert sich also direkt vor seinem geplanten Museumsbesuch.

(Zuletzt geändert: Samstag, 12.06.21 - 13:19 Uhr   -   892 mal angesehen)

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