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Ukraine-Überfall

Foto: Ukrainische Streitkräfte
USA liefern erstmals schwere Waffen: 200 Schützenpanzer, 11 Hubschrauber, 18 Haubitzen

Die USA haben ein weiteres 800 Millionen Dollar schweres Hilfspaket für die Ukraine angekündigt. Erstmals werden auch schwere Waffen geliefert: 200 Schützenpanzer, 11 Hubschrauber und 18 155mm-Haubitzen. Damit soll die Ukraine in die Lage versetzt werden, die erwarteten schweren Kämpfe mit Putinrussland im Süden und Osten zu bestehen. Lesen Sie hier, was bisher bekannt ist:

Der ukrainische Präsident hatte seit Wochen weltweit auf die Lieferung schwerer Waffen gedrängt - mit Erfolg: US-Präsident Biden hat jetzt erstmals der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zugestimmt. Die USA wollen damit der geänderten militärischen Situation Rechnung tragen: Während anfangs Kriegsphase vor allem Munition, Anti-Panzer-Raketen und Anti-Flugzeug-Raketen geliefert wurden, um den Vormarsch putinrussischer Truppen aufzuhalten, soll jetzt in einer zweiten Kriegsphase den geänderten militärischen Rahmenbedingungen Rechnung getragen werden:

Putinrussland hatte sich nach schwersten Material- und Soldatenverlusten komplett aus der Nordukraine zurückgezogen und seither seine Invasionsarmee in Richtung Ost- und Südukraine umgruppiert. Putins Armee plant offenbar in Kürze eine großangelegte Offensive, um den Osten und den Süden zu erobern und die dort kämpfenden ukrainischen Soldaten in einem großen Kessel einzuschließen.

 Mit den neuen Waffenlieferungen soll die Ukraine offenbar zum einen in die Lage versetzt werden, die erwartete, große putinrussische Offensive zurückzuschlagen. Zum anderen sollen die ukrainischen Streitkräfte auch in die Lage versetzt werden, selbst groß angelegte Offensiven gegen die putinrussische Armee durchzuführen, um besetzes Territorium von Putinrussland zurückzuerobern.

Dazu werde die Ukraine auch einen erweiteren, umfangreichen Zugang zu US-amerikanischen Geheimdienstinformationen zu bekommen,  um russische Ziele in den besetzen Gebieten einschließlich der völkerrechtswidrig besetzten Halbinsel Krim ins Visier nehmen zu können. Die USA werden allerdings keine Geheimdienstinformationen liefern, mit denen die Ukraine Ziele auf russischem Staatsgebiet angreifen könnte.

Erstmals werden von der USA auch Hubschrauber geliefert. Dabei handelt es sich um 11 Mi-8 und Mi-17 Hubschrauber aus sowjetischer Produktion. Diese waren ursprünglich für die afghanische Regierung vorgesehen; wurden aber nach der dortigen Machtübernahme der radikalislamistischen Taliban nicht mehr ausgeliefert.

Zudem liefert die USA 18 Stück155-mm-Haubitzen nebst 40.000 Schuss Munition. Die ukrainische Regierung hatte in den vergangenen Wochen dringend um die Lieferung von Haubitzen nachgesucht, um auch über größere Entfernungen hinweg Artillerieangriffe auf putinrussische Stellungen durchführen zu können. Man brauche Artillerie mit einer Reichweite von 30, 40 Kilometern, um auch großangelegte Offensiven durchführen zu können, hieß es seitens der Ukraine.

Dazu kommen 200 amerikanische Schützenpanzer M113 und 100 gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge, und weitere Ausrüstung. Man brauche auch Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, um größere Offensiv-Operationen durchführen zu können, hatte die Ukraine in den letzten Wochen öffentlich argumentiert. 

Das neue Hilfspaket hat einen Umfang von 800 Millionen US-Dollar.

Die Ukraine hatte in den vergangenen Tagen mit zwei kleineren Offensiven beträchtliche Geländegewinne erzielt und die putinrussische Truppen  von Nikolajev in Richtung Cherson zurückgedrängt. Möglicherweise haben die Ukrainer auch die Rückeroberung der von Russland völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim im Sinn.

Der ukrainische Präsident hatte seit Wochen weltweit auf die Lieferung schwerer Waffen gedrängt - mit Erfolg: US-Präsident Biden hat jetzt erstmals der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine zugestimmt. Die USA wollen damit der geänderten militärischen Situation Rechnung tragen: Während anfangs Kriegsphase vor allem Munition, Anti-Panzer-Raketen und Anti-Flugzeug-Raketen geliefert wurden, um den Vormarsch putinrussischer Truppen aufzuhalten, soll jetzt in einer zweiten Kriegsphase den geänderten militärischen Rahmenbedingungen Rechnung getragen werden:

Putinrussland hatte sich nach schwersten Material- und Soldatenverlusten komplett aus der Nordukraine zurückgezogen und seither seine Invasionsarmee in Richtung Ost- und Südukraine umgruppiert. Putins Armee plant offenbar in Kürze eine großangelegte Offensive, um den Osten und den Süden zu erobern und die dort kämpfenden ukrainischen Soldaten in einem großen Kessel einzuschließen.

 Mit den neuen Waffenlieferungen soll die Ukraine offenbar zum einen in die Lage versetzt werden, die erwartete, große putinrussische Offensive zurückzuschlagen. Zum anderen sollen die ukrainischen Streitkräfte auch in die Lage versetzt werden, selbst groß angelegte Offensiven gegen die putinrussische Armee durchzuführen, um besetzes Territorium von Putinrussland zurückzuerobern.

Dazu werde die Ukraine auch einen erweiteren, umfangreichen Zugang zu US-amerikanischen Geheimdienstinformationen zu bekommen,  um russische Ziele in den besetzen Gebieten einschließlich der völkerrechtswidrig besetzten Halbinsel Krim ins Visier nehmen zu können. Die USA werden allerdings keine Geheimdienstinformationen liefern, mit denen die Ukraine Ziele auf russischem Staatsgebiet angreifen könnte.

Erstmals werden von der USA auch Hubschrauber geliefert. Dabei handelt es sich um 11 Mi-8 und Mi-17 Hubschrauber aus sowjetischer Produktion. Diese waren ursprünglich für die afghanische Regierung vorgesehen; wurden aber nach der dortigen Machtübernahme der radikalislamistischen Taliban nicht mehr ausgeliefert.

Zudem liefert die USA 18 Stück155-mm-Haubitzen nebst 40.000 Schuss Munition. Die ukrainische Regierung hatte in den vergangenen Wochen dringend um die Lieferung von Haubitzen nachgesucht, um auch über größere Entfernungen hinweg Artillerieangriffe auf putinrussische Stellungen durchführen zu können. Man brauche Artillerie mit einer Reichweite von 30, 40 Kilometern, um auch großangelegte Offensiven durchführen zu können, hieß es seitens der Ukraine.

Dazu kommen 200 amerikanische Schützenpanzer M113 und 100 gepanzerte Mehrzweckfahrzeuge, und weitere Ausrüstung. Man brauche auch Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, um größere Offensiv-Operationen durchführen zu können, hatte die Ukraine in den letzten Wochen öffentlich argumentiert. 

Das neue Hilfspaket hat einen Umfang von 800 Millionen US-Dollar.

Die Ukraine hatte in den vergangenen Tagen mit zwei kleineren Offensiven beträchtliche Geländegewinne erzielt und die putinrussische Truppen  von Nikolajev in Richtung Cherson zurückgedrängt. Möglicherweise haben die Ukrainer auch die Rückeroberung der von Russland völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim im Sinn.

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(Zuletzt geändert: Donnerstag, 14.04.22 - 06:54 Uhr   -   26976 mal angesehen)

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