Bilder können derzeit nicht anzeigt werden!

Scholz: Ukraine entscheidet über Ende der Sanktionen gegen Russland | DEUTSCHeins.de

DEUTSCHeins - Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Druck auf Moskau

Foto:
Scholz: Ukraine entscheidet über Ende der Sanktionen gegen Russland

Bundeskanzler Olaf Scholz hat erstmals klar gemacht, dass die Ukraine über die Dauer der westlichen Sanktionen entscheiden könne. "Wir werden unsere Sanktionen doch nur im Einvernehmen mit der Ukraine zurücknehmen können und wollen", so Scholz im Stern.

"Ich glaube, im Kreml haben das viele noch nicht begriffen. Für Russland hat das verheerende Folgen." Scholz betonte, dass alleine die Ukraine mit Russland über einen Frieden und dessen Bedingungen verhandeln werde, "niemand sonst. Es darf nicht sein, dass andere für die Ukraine oder über die Ukraine entscheiden." Scholz machte allerdings deutlich, dass er noch von einem langen Krieg ausgeht: "Das eigentliche Problem ist doch, dass wir davon noch viel zu weit entfernt sind."

Scholz lobte im Stern ausdrücklich den Widerstand der Ukraine: "Sie verteidigt sich mit großer Tapferkeit und sehr viel Klugheit. Die Leistung der ukrainischen Militärführung ist beeindruckend und großartig." Dass sich das ukrainische Volk geschlossen gegen die Invasion stemme, sei eine "große staatsmännische Leistung" von Präsident Wolodomyr Selenskyj: "Er macht es sehr gut."

US-Präsident Joe Biden lobte Scholz als "klugen und besonnenen Mann. Wir denken und ticken übrigens auch ähnlich, wo es um den Zusammenhalt geht." Von seinem Vorgänger Gerhard Schröder dagegen distanzierte sich der Bundeskanzler noch einmal ausdrücklich. Er habe zu ihm "weder Kontakt noch einen Draht. Er führt ein eigenes Leben und dieses Leben ist eigenwillig."

"Ich glaube, im Kreml haben das viele noch nicht begriffen. Für Russland hat das verheerende Folgen." Scholz betonte, dass alleine die Ukraine mit Russland über einen Frieden und dessen Bedingungen verhandeln werde, "niemand sonst. Es darf nicht sein, dass andere für die Ukraine oder über die Ukraine entscheiden." Scholz machte allerdings deutlich, dass er noch von einem langen Krieg ausgeht: "Das eigentliche Problem ist doch, dass wir davon noch viel zu weit entfernt sind."

Scholz lobte im Stern ausdrücklich den Widerstand der Ukraine: "Sie verteidigt sich mit großer Tapferkeit und sehr viel Klugheit. Die Leistung der ukrainischen Militärführung ist beeindruckend und großartig." Dass sich das ukrainische Volk geschlossen gegen die Invasion stemme, sei eine "große staatsmännische Leistung" von Präsident Wolodomyr Selenskyj: "Er macht es sehr gut."

US-Präsident Joe Biden lobte Scholz als "klugen und besonnenen Mann. Wir denken und ticken übrigens auch ähnlich, wo es um den Zusammenhalt geht." Von seinem Vorgänger Gerhard Schröder dagegen distanzierte sich der Bundeskanzler noch einmal ausdrücklich. Er habe zu ihm "weder Kontakt noch einen Draht. Er führt ein eigenes Leben und dieses Leben ist eigenwillig."

Der Liveticker kann derzeit nicht anzeigt werden!

Der Liveticker kann derzeit nicht anzeigt werden!

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 04.05.22 - 17:27 Uhr   -   17489 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto:
"Europa gehört nicht auf die Speisekarte!" - Strack-Zimmermann über Putin, Trump und Venezuela Der militärische Angriff der USA auf Venezuela, der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Militärübungen Chinas rund um Taiwan: All das sieht die Expertin für Äußere Sicherheit Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP, als Hinweise darauf, dass längst eine neue Weltordnung entstanden ist. Eine, die von den USA, Russland und China dominiert wird, die die Welt unter sich aufteilen. Europa droht da unter die Räder zu kommen. Strack-Zimmermann war jetzt in der Reihe „Politik und Wirtschaft im Dialog“ der Familienunternehmer und der Jungen Unternehmer im Hotel Restaurant Achalm in Reutlingen zu Gast.
Foto:
Charakterdarsteller Walter Schultheiß gestorben Walter Schultheiß ist tot. Der in Tübingen geborene Volksschauspieler war bereits am 22. Dezember im stolzen Alter von 101 Jahren gestorben.
Foto:
"Im Auge des Shit-Storms" - Palmers N-Wort-Eklat Er ist die wahrscheinlich am stärksten polarisierende Persönlichkeit Tübingens. Boris Palmer hat an Neujahr im Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ auf die Umstände rund um seinen Parteiaustritt zurückgeblickt.

Weitere Meldungen