DEUTSCHeins - Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Baden-Württemberg

Foto: RTF.1
So wird gewählt - Das neue Wahrecht für die Landtagswahl

In der vergangenen Wahlperiode saßen Landtag von Baden-Württemberg 154 Abgeordnete, davon acht aus der Region Neckar-Alb: Im Landtag sitzen laut Gesetz 120 Abgeordnete. Meistens sind es aber mehr. Das kommt durch die sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandate.

70 Abgeordnete werden direkt gewählt. Das geschieht über die Erststimme. Wer in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, hat einen Sitz im Landtag sicher. Die anderen 50 Abgeordneten kommen über die Landeslisten in den Landtag. Und das geschieht so: Die Zweitstimme auf dem Wahlzettel ist die entscheidende. Denn sie bestimmt, wie viele Sitze welche Partei im Landtag bekommt. Berücksichtigt werden dabei nur die Parteien, die mindestens fünf Prozent der Stimmen erhalten haben. Je mehr Zweitstimmen eine Partei erhält, desto mehr Sitze bekommt sie im Landtag.

Aber welche Kandidaten ziehen in den Landtag ein? Nehmen wir an, die CDU bekommt 42 Sitze. Als erstes werden jetzt die direkt gewählten CDU-Abgeordneten berücksichtigt. Werden zum Beispiel zwölf Abgeordnete direkt gewählt, so werden die restlichen 30 Abgeordneten durch die Landesliste aufgefüllt. 

Werden aber 45 CDU-Abgeordnete direkt gewählt – drei mehr, als der Partei eigentlich zustehen würden – kommen diese drei trotzdem rein. Die CDU hat dadurch drei Abgeordnete mehr. So entstehen Überhangmandate. Die Überhangmandate müssen ausgeglichen werden. Deshalb erhalten auch die anderen Parteien mehr Mandate, sogenannte Ausgleichsmandate.

Wer also am Ende im Landtag sitzt und wer nicht, ist das Ergebnis eines komplizierten Rechenprozesses.

(Zuletzt geändert: Samstag, 07.03.26 - 16:11 Uhr   -   1711 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Zeitgleicher Angriff auf Stromversorgung? Ermittlungen auch in Bayern Der Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen war nicht der einzige Schaden an kritischer Infrastruktur am Montagmorgen: Auch im bayerischen Regensburg brannten etwa zeitgleich ein Trafo und Kabel. Der Staatsschutz ermittelt und prüft Zusammenhänge mit Reutlingen.
Foto: RTF.1
"Ein Grad von Menschenverachtung, der betroffen macht": Staatsschutz ermittelt nach Stromausfall Nach dem großen Stromausfall in Reutlingen, Wannweil und Kirchentellinsfurt hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das gab Manuel Hagel am Montagabend bei seinem Besuch des Umspannwerks Mark West bekannt. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Brand bewusst und gezielt gelegt wurde. Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, hat die FairNetz GmbH für nahezu alle Privathaushalte im betroffenen Gebiet provisorisch die Stromversorgung wiederhergestellt. Bis alle Gewerbebetriebe mit Strom versorgt seien, werde es aber noch bis frühestens Mittwochabend dauern.
Foto: Bild: ZF Friedrichshafen AG
Autonomes Fahren über die Bundesgrenze hinaus Das Land Baden-Württemberg hat sich an einer grenzübergreifenden Initiative für autonomes Fahren beteiligt. Damit will die Europäische Kommission die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Automobilwirtschaft stärken.

Weitere Meldungen