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Ukraine-Krieg

Foto: NATO
Raketeneinschlag in Polen laut Nato bei Luftverteidigung verursacht

Die Nato geht davon aus, dass der Raketeneinschlag im polnischen Grenzland zur Ukraine kein absichtlicher Angriff auf Polen war. Die Verantwortung für den Vorfall mit zwei Toten hat laut Nato dennoch Russland.

Die Nato habe "keine Hinweise darauf, dass dies das Ergebnis eines absichtlichen Angriffs war, und wir haben keine Hinweise darauf, dass Russland offensive Militäraktionen gegen die Nato vorbereitet". Das erklärte heute Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nach dem Einschlag einer Rakete im polnischen Grenzland zur Ukraine. Zwei Menschen kamen ums Leben.

Stoltenberg fügte hinzu: "Unsere vorläufige Analyse legt nahe, dass der Vorfall wahrscheinlich durch eine ukrainische Luftverteidigungsrakete verursacht wurde, die abgefeuert wurde, um ukrainisches Territorium gegen russische Marschflugkörperangriffe zu verteidigen. Aber lassen Sie mich klarstellen: Dies ist nicht die Schuld der Ukraine."

Russland trage die letzte Verantwortung, da es seinen illegalen Krieg gegen die Ukraine fortsetze, so der Nato-Generalsekretär.

Die Verbündeten machten deutlich, dass sie die Ukraine weiterhin in ihrem Recht auf Selbstverteidigung unterstützen werden. Sie drückten auch ihr tiefstes Beileid zu dem tragischen Verlust von Menschenleben aus und bekundeten ihre starke Solidarität mit Polen.

„Wir waren uns einig, dass wir wachsam, ruhig und eng koordiniert bleiben müssen. Wir werden die Situation weiterhin sehr genau konsultieren und beobachten. Die Nato steht geschlossen und wir werden immer das Notwendige tun, um alle Verbündeten zu schützen und zu verteidigen", sagte Stoltenberg.

Auch laut Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki lassen die bisherigen Erkenntnisse mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf schließen, dass die Explosion in Przewozow die Folge eines Abschusses einer russischen Rakete war. Eine in der Sowjetunion hergestellte Flugabwehrrakete, die in ukrainischem Besitz war, sei dabei auf polnisches Gebiet gefallen.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 16.11.22 - 14:22 Uhr   -   1589 mal angesehen)

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