DEUTSCHeins - Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Das Wichtigste aus Deutschland und der Welt

Kuppel auf dem Reichstag Reichstag in Berlin Bundeskanzleramt in Berlin Schloss Bellevue

Nato-Generalsekretär

Foto: NATO
"Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht" - Russland werde hohen Preis zahlen

"Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht", hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg heute bei seinem Besuch in Berlin über den Angriffskrieg gegen die Ukraine gesagt. "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen", sagte Stoltenberg und betonte zudem die Bereitschaft, die Nato-Partner zu verteidigen.

Stoltenberg verurteilte den von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine deutlich und betonte: "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen für diesen brutalen und sinnlosen Krieg". Stoltenberg erklärte bei BILD: "Das war sein größter Fehler". Putin habe "die Stärke und den Mut der ukrainischen Armee unterschätzt, die ukrainische Führung und das ukrainische Volk". Ebenso habe Putin "die Einheit und die Stärke der Nato unterschätzt".

Das Bündnis habe die Ukraine nach der russischen Annexion der Krim unterstützt, indem man ukrainische Soldaten ausgebildet und militärisches Gerät geliefert habe. Die ukrainische Armee sei jetzt besser ausgerüstet als 2014. Stoltenberg würdigte aber auch den "Mut der ukrainischen Männer und Frauen in Uniform".

Die USA liefern der Ukraine Waffen im Wert von 800 Millionen Dollar. Dazu sagte Stoltenberg bei BILD: Alle Nato-Verbündeten hätten das Recht, die Ukraine zu unterstützen, "die Ukraine zur Selbstverteidigung zu befähigen". Das sei in der UN-Charta so festgelegt.

"Zivilisten werden getötet"

"Wir hören Berichte, Beispiele von Zivilisten, die getötet werden, Krankenhäuser werden angegriffen", sagte Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Deshalb sei es sehr zu begrüßen, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein Verfahren eröffnet habe. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen hat angeordnet, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine sofort beenden muss.

"Werden unsere Bündnispartner beschützen"

Stoltenberg verwies erneut darauf, dass die Nato nicht in den Konflikt eingreifen wolle. Sollte er über die Grenzen der Ukraine hinaus gehen, würde es noch viel mehr Tod geben, so Stoltenberg. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Nato "ihre Bündnispartner beschützen" werde.

"Wir haben Kräfte in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden", so Nato-Generalsekretär Stoltenberg. "Hunderttausende von Militärangehörigen der US-Truppen" seien in Europa "und etwa 40.000 Truppen unter direktem Natokommando". Die meisten seien im Osten der Allianz. Die Aufgabe bestehe darin, Konflikte zu verhindern. "Das haben wir seit mehr als 70 Jahren getan."

Einige dieser Nato-Truppen seien bereit, zur Verteidigung direkt zuzuschlagen. "Sie sind in absoluter Bereitschaft". Darunter auch Bundeswehr-Kräfte in Litauen. Man habe aber auch Kräfte in Estland, Lettland, Polen und Rumänien, Flugzeuge und Schiffe.

Stoltenberg verurteilte den von Putin befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine deutlich und betonte: "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen für diesen brutalen und sinnlosen Krieg". Stoltenberg erklärte bei BILD: "Das war sein größter Fehler". Putin habe "die Stärke und den Mut der ukrainischen Armee unterschätzt, die ukrainische Führung und das ukrainische Volk". Ebenso habe Putin "die Einheit und die Stärke der Nato unterschätzt".

Das Bündnis habe die Ukraine nach der russischen Annexion der Krim unterstützt, indem man ukrainische Soldaten ausgebildet und militärisches Gerät geliefert habe. Die ukrainische Armee sei jetzt besser ausgerüstet als 2014. Stoltenberg würdigte aber auch den "Mut der ukrainischen Männer und Frauen in Uniform".

Die USA liefern der Ukraine Waffen im Wert von 800 Millionen Dollar. Dazu sagte Stoltenberg bei BILD: Alle Nato-Verbündeten hätten das Recht, die Ukraine zu unterstützen, "die Ukraine zur Selbstverteidigung zu befähigen". Das sei in der UN-Charta so festgelegt.

"Zivilisten werden getötet"

"Wir hören Berichte, Beispiele von Zivilisten, die getötet werden, Krankenhäuser werden angegriffen", sagte Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Deshalb sei es sehr zu begrüßen, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein Verfahren eröffnet habe. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen hat angeordnet, dass Russland den Krieg gegen die Ukraine sofort beenden muss.

"Werden unsere Bündnispartner beschützen"

Stoltenberg verwies erneut darauf, dass die Nato nicht in den Konflikt eingreifen wolle. Sollte er über die Grenzen der Ukraine hinaus gehen, würde es noch viel mehr Tod geben, so Stoltenberg. Er ließ aber keinen Zweifel daran, dass die Nato "ihre Bündnispartner beschützen" werde.

"Wir haben Kräfte in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden", so Nato-Generalsekretär Stoltenberg. "Hunderttausende von Militärangehörigen der US-Truppen" seien in Europa "und etwa 40.000 Truppen unter direktem Natokommando". Die meisten seien im Osten der Allianz. Die Aufgabe bestehe darin, Konflikte zu verhindern. "Das haben wir seit mehr als 70 Jahren getan."

Einige dieser Nato-Truppen seien bereit, zur Verteidigung direkt zuzuschlagen. "Sie sind in absoluter Bereitschaft". Darunter auch Bundeswehr-Kräfte in Litauen. Man habe aber auch Kräfte in Estland, Lettland, Polen und Rumänien, Flugzeuge und Schiffe.

Donnerstag, 12. Mai 2022
16:35 Exporte nach Russland um gut die Hälfte gesunken
Die deutschen Exporte nach Russland sind im März im Zuge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland verhängten Sanktionen eingebrochen. Waren im Wert von einer Milliarde Euro wurden nach Russland exportiert, das waren 59 Prozent weniger als im März 2021. [Weiterlesen]
Mittwoch, 04. Mai 2022
18:08 Sechstes EU-Sanktionspaket gegen Russland steht
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, David McAllister (EVP-Franktion), begrüßt das sechste EU-Sanktionspaket, das die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen heute im EU-Parlament vorgestellt hat. Eine Sanktion hob er im Besonderen hervor. [Weiterlesen]

17:27 Scholz: Ukraine entscheidet über Ende der Sanktionen gegen Russland
Bundeskanzler Olaf Scholz hat erstmals klar gemacht, dass die Ukraine über die Dauer der westlichen Sanktionen entscheiden könne. "Wir werden unsere Sanktionen doch nur im Einvernehmen mit der Ukraine zurücknehmen können und wollen", so Scholz im Stern. [Weiterlesen]

17:05 150. Hilfstransport in die Ukraine - Medikamente für Krankenhäuser
Heute ist der 150. Hilfstransport der Malteser für die Menschen in der Ukraine und in den Anrainerstaaten gestartet. 44 Paletten mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial wurden von Deutschland aus in die Ukraine versendet. [Weiterlesen]
Mittwoch, 27. April 2022
18:10 Wolfgang Ischinger: "Mit Russland im Gespräch bleiben"
Der langjährige Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, mahnt nach der Zusage der Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine auch mehr diplomatische Bemühungen an, um eine Friedenslösung zu erzielen: "Zur Not auch mit Kriegsverbrechern verhandeln." [Weiterlesen]
Dienstag, 19. April 2022
07:17 Russische Großoffensive im Osten der Ukraine hat begonnen
Der seit Tagen erwartete Großangriff Putin-Russlands auf den Osten der Ukraine hat begonnen. Laut ukrainischen Medien gab es mehrere zum Teil heftige Explosionen entlang der Frontlinie in der östlichen Region Donezk. [Weiterlesen]
Donnerstag, 14. April 2022
22:52

06:50 Ukraine schießt russisches Flaggschiff "Moskau" in Brand
Die Ukraine hat eigenen Ángaben zufolge den russischen Raketenkreuzer "Moskau" mit einer Neptun-Rakete getroffen. Anschließend sei ein Brand an Bord ausgebrochen. Dann sei der Raketenkreuzer vom Radar verschwunden. Bei der "Moskau" soll es sich um das russische Flaggschiff handeln. [Weiterlesen]

04:16 USA liefern erstmals schwere Waffen: 200 Schützenpanzer, 11 Hubschrauber, 18 Haubitzen
Die USA haben ein weiteres 800 Millionen Dollar schweres Hilfspaket für die Ukraine angekündigt. Erstmals werden auch schwere Waffen geliefert: 200 Schützenpanzer, 11 Hubschrauber und 18 155mm-Haubitzen. Damit soll die Ukraine in die Lage versetzt werden, die erwarteten schweren Kämpfe mit Putinrussland im Süden und Osten zu bestehen. Lesen Sie hier, was bisher bekannt ist: [Weiterlesen]
Freitag, 01. April 2022
07:45 Aldi plant massive Preiserhöhungen ab Montag
Der Discounter Aldi plant massive Preiserhöhungen. Fleisch, Wurst und Milcherzeugnisse sollen ab Montag "signifikant teurer" werden. Bei Butter ist beispielsweise ein Aufschlag von rund 30 Prozent geplant. Grund seien explodierende Kosten auf Erzeugerseite. [Weiterlesen]
Mittwoch, 30. März 2022
08:59 Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat heute die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen und Verbraucher um sparsamere Verwendung gebeten. Dies diene der Vorsorge, sagte Habeck in Berlin. [Weiterlesen]
Donnerstag, 24. März 2022
16:59 Bahn etabliert "Schienenbrücke" mit Hilfsgütern für die Ukraine
Die Deutsche Bahn liefert verstärkt Hilfsgüter in die Ukraine. Auf der so genannten "Schienenbrücke" rollen Güterzüge mit Hilfsgütern nach Polen. Dort werden sie umgeladen und in die Ukraine gebracht. [Weiterlesen]

12:02 Koalition bringt Entlastungen für Bürger auf den Weg: Sprit, ÖPNV, Kindergeld
Die Koalition hat sich angesichts steigender Preise auf Entlastungen für die Bürger geeinigt - darunter eine Steuersenkung auf Sprit, aber auch günstigere Tickets für Busse und Bahnen. Familien und Geringverdiener sollen weitere Hilfen bekommen. Die Maßnahmen im Überblick. [Weiterlesen]

09:44 Erfolgreiche Gegenoffensive: Ukraine drängt russische Truppen 30 km zurück
In einer erfolgreichen Gegenoffensive haben Ukrainische Streitkräfte nördlich von Kiew die putinrussischen Truppen rund 30 km nach Norden zurückgedrängt. Östlich von Kiew verharren die russischen Angreifer etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und graben sich ein. Lesen Sie, was bisher bekannt ist. [Weiterlesen]

09:44 Erfolgreiche Gegenoffensive: Ukraine drängt russische Truppen 30 km zurück
In einer erfolgreichen Gegenoffensive haben Ukrainische Streitkräfte nördlich von Kiew die putinrussischen Truppen rund 30 km nach Norden zurückgedrängt. Östlich von Kiew verharren die russischen Angreifer etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und graben sich ein. Lesen Sie, was bisher bekannt ist. [Weiterlesen]
Mittwoch, 23. März 2022
13:16 Spenden für Kriegsopfer aus der Ukraine - aber richtig!
Der Angriffskrieg des Putin-Regimes auf die Ukraine hat Millionen Menschen zu Flucht gezwungen, humanitäre Hilfe ist dringend nötig. Die Hilfsbereitschaft ist groß. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) gibt Tipps, wie Ihre Hilfe auch wirklich ankommt. [Weiterlesen]

12:06 ifo-Institut erwartet bis zu 6 Prozent Inflation und kassiert Prognose
Der russische Angriff auf die Ukraine schmälert das Wirtschaftswachstum und beschleunigt die Inflation in Deutschland: Seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr hat das ifo Institut auf 2,2 bis 3,1 Prozent gekappt. Bis zu 6,1 Prozent Inflation erwarten die Forscher. [Weiterlesen]
Dienstag, 22. März 2022
08:27 Religionsvertreter rufen gemeinsam zum Frieden in der Ukraine auf
Mit dem dringenden Appell, den Krieg in der Ukraine zu beenden, ist das diesjährige Treffen von Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz mit Mitgliedern der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland (ARK) und der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) in Frankfurt am Main zu Ende gegangen. [Weiterlesen]
Donnerstag, 17. März 2022
16:36 "Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht" - Russland werde hohen Preis zahlen
"Putin hat einen furchtbaren Fehler gemacht", hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg heute bei seinem Besuch in Berlin über den Angriffskrieg gegen die Ukraine gesagt. "Wir werden Russland einen hohen Preis zahlen lassen", sagte Stoltenberg und betonte zudem die Bereitschaft, die Nato-Partner zu verteidigen. [Weiterlesen]

08:59 Der Lagebericht der Ukrainischen Streitkräfte - 16. März 2022 - 24 Uhr
Lesen Sie hier den offiziellen Lagebericht der Ukrainischen Streitkräfte vom 16.03.2022- Mitternacht, übersetzt auf Deutsch: [Weiterlesen]

Nächste 20 Einträge anzeigen >>
(Zuletzt geändert: Donnerstag, 17.03.22 - 16:45 Uhr   -   6608 mal angesehen)

Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
Kühn zur Stärkung des BAföG Der Deutsche Bundestag hat die 27. BAföG-Novelle beschlossen. Mit dem Gesetz soll das BAföG wieder für breitere Schichten der Bevölkerung geöffnet werden.
Foto: pixelio.de - Tim Reckmann Foto: pixelio.de - Tim Reckmann
Bundestag streicht Werbeverbot für Abtreibungen Der Deutsche Bundestag hat heute den umstrittenen Paragrafen 219a aus dem Strafgesetzbuch gestrichen, das so genannte "Werbeverbot" für Abtreibungen. Wenn ein Arzt oder eine Ärztin Abtreibungen anbietet, soll er oder sie künftig öffentlich darüber informieren dürfen.
Foto:
Neurologen forschen an neuer Therapie nach Schlaganfall Jeder 40. Mensch in Deutschland ist von einem Schlaganfall betroffen. Bei knapp 70 Prozent der Betroffenen bleiben Lähmungen in den Armen oder Beinen zurück.

Weitere Meldungen